Kategorie: Trassen

Trasse 10

Nähe zu den Ortschaftenschlecht/gering
Verkehrssicherheit der Benutzerkritisch
Entlastung der Ortschaftenkeine
Ausgrenzung des Transit- und Lkw-Verkehrskeine
Sicherheit der Anrainerkritisch
Tangieren der Natura-2000-Zonenja/deutlich
Ausbaumöglichkeiten auf 3 Spurenkeine
Dauer der Bauphasesehr lange
Globale Baukostensehr hoch
Länge der Strecke11,7 km

Trasse 10 führt über 

Neubrück/Hohenbusch, Grüfflingen-Schirm/Brücke, Thommen, Espeler Busch/Brücke, Viadukt über das Ulftal, Dürler, Lengeler, Schmiede (Hotel “K”)

Argumente der Experten

Keine der drei Möglichkeiten habe sich als ideal erwiesen. Die ausgewählte Streckenführung ist unter der Berücksichtigung der verschiedenen Kriterien die, die am besten geeignete.

(Studienbüro Greisch, 2010)

“leistungsfähig”: sie bietet den Nutzern die Möglichkeit schnell ans Ziel zu gelangen

“Kostenfaktor”: durch den Bau eines Viaduktes ist diese Trasse mit Faktor 3 deutlich teurer.  Außerdem verläuft sie direkt an der Ortschaft Thommen vorbei.

“Naturschutz”: die Trasse verläuft zwar vorwiegend durch ein Waldgebiet, durchkreuz aber “nur eine” Natura2000-Zone.

Trasse 7

Nähe zu den Ortschaftenschlecht
Verkehrssicherheit der Nutzerkritisch
Entlastung der Ortschaftenunwesentlich
Ausgrenzung des Transit- und Lkw-Verkehrsbedingt
Sicherheit der Anrainerkritisch
Tangieren der Natura-2000-Zonenja
Ausbaumöglichkeiten auf 3 Spurengering
Dauer der Bauarbeitensehr lange
Globale Baukostensehr hoch
Länge der Strecke13,6 km

Trasse 7 führt über 

– Neubrück/Hohenbusch, “Wöfchen” in Richtung Ortsausgang Grüfflingen in Richtung Oudler (Parkplatz), Kreuzung der bestehenden N62-Trasse, Fortführung in Richtung Oudler/Thommen (Höhe Wasserbassin Ortsausgang Oudler), Durchqueren des “Espeler Waldes”, Einmündung in die Straße Espeler-Oudler, Fortführung in Richtung Oudler-Mühle, Einbindung in bestehende N62-Trasse und Fortsetzung auf der “alten Trasse” bis nach Wemperhardt-Kreisverkehr

Argumente der Experten

Keine der drei Möglichkeiten habe sich als ideal erwiesen. Die ausgewählte Streckenführung ist unter der Berücksichtigung der verschiedenen Kriterien die, die am besten geeignete.

(Studienbüro Greisch, 2010)

“leistungsfähig”: kaum, denn sie erfordert einen größeren Zeitaufwand

“Kostenfaktor”: die Trasse 7 ist zwar wegen eines nicht zu bauenden Viaduktes “billiger”, wird unter dem Strich aber aufgrund der enormen Streckenlänge deutlich teurer als die Variante 3.  Außerdem verläuft sie direkt an der Ortschaft Oudler/Thommen vorbei und kreuzt Wohnhäuser in einer Entfernung von nur 100 Metern.

“Naturschutz”: die Trasse verläuft durch große zusammen hängende Waldgebiete und durchquert mit dem Ulftal auch eine “Natura2000-Zone”.

Trasse 3


Trasse 3

Nähe zu anderen Ortschaftengünstig
Verkehrssicherheit für Nutzervorbildlich
Entlastung der Ortschaftenperfekt
Ausgrenzung des Transit- und Lkw-Verkehrsperfekt
Sicherheit der Anrainerperfekt
Tangieren von Natura 2000-Zonenvertretbar
Ausbaumöglichkeiten (3 Spuren)vorhanden
Dauer der Bauarbeitenkurz
Globale Baukostenrelativ niedrig
Länge der Strecke8,75 km

Hier eine Galerie des Streckenverlaufs der Trasse 3 (die BI hat eine Streckenwanderung durchgeführt und diese Trasse als eindeutig beste Variante auserkoren)

Trasse 3 führt über 

– Grüfflingen Industriezone/Windhof, zwischen Thommen und Aldringen in Richtung Espeler, weitläufig an Espeler vorbei in Richtung Deiffelt mit Anbindung in den Kreisverkehr “KNAUF”.

Argumente der Experten

Keine der drei Möglichkeiten habe sich als ideal erwiesen. Die ausgewählte Streckenführung “Trasse 3” ist unter der Berücksichtigung der verschiedenen Kriterien die, die am besten geeignete.

(Büro Greisch, 2010)

“leistungsfähig”: Sie bietet den Nutzern die Möglichkeit, sehr schnell ans Ziel zu gelangen – auch Lkw werden aufgrund der äußerst günstigen Topografie Freude haben.  Ferner ist die Streckenführung allerorts auf drei Bahnen ausbaubar, somit auch “zukunftssicher”

“Kostenfaktor”: mit knapp 9 Kilometern ist die Trasse 3 die kürzeste und aufgrund der Topografie auch die deutlich billigste Variante – zudem kann aufgrund der “Auslagerung” des Verkehrs in Bauphasen gearbeitet werden.  

 “Naturschutz”: die Trasse verläuft auf 1,5 Kilometer am Thommener Weiher vorbei und tangiert dort lediglich über 20 Metern ein Natura-2000-Gebiet.  Neutrale Umweltexperten und Forstverantwortliche sehen keinerlei Impakt für die Natur in Form von Fauna oder Flora.