Kategorie: News

Auch PFF drängt auf Umgehungsstraße N62

Nach der CSP ist es jetzt auch die PFF, die auf eine schnelle Verwirklichung einer N62-Umgehungsstraße drängt. Merkwürdig auch hier die Tatsache, dass die PFF-Schwester MR bereits seit Jahren federführend in dieser Akte ist und bislang außer Plänen nichts auf den Weg bringen konnte.

Wir von der BI verfolgen diese neuerlichen politischen Entwicklungen mit Argusaugen, denn uns ist es eigentlich egal, wie diese Umgehung realisiert wird – uns geht es darum, dass sie realisiert wird!

Hier ein toller Link auf OstbelgienDirekt, der auch die oftmals krude Meinung verschiedener Zeitgenossen hinsichtlich der Regionalität, der Wirtschaft und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit widerspiegelt.

https://ostbelgiendirekt.be/pff-neverending-story-n62-287224

CSP pocht auf Bau der N62-Umgehung

Politik ist ein sehr schnelllebiges Geschäft. Das beweist sich wieder einmal in Sachen N62. Nun hat das CSP-Triumvirat Arimont-Nelles-Krafft eine Petition auf den Weg gebracht, die auf eine schnelle Verwirklichung der Umgehungsstraße im Süden der DG drängt. Auch die BI begrüßt diese Initiative, möchte aber auch darauf verweisen, dass sich gerade die CSP in der Vergangenheit oftmals als ein wahrer Bremsschuh des Projektes erwiesen hat. Man denke nur an den damaligen Minister Benoît Lutgen oder aber die Unentschlossenheit der beiden Bürgermeister Stellmann und Maraite.

Anbei der Bericht auf OstbelgienDirekt.

N62 – CSP pocht auf Verwirklichung der Umgehungsstraße

Unternehmen fordern Lösungen

Die neue Trasse der N62 zwischen St.Vith und Weiswampach

LESERBRIEF AUS DEM GRENZECHO VOM 13-04-2021:

Wir begrüßen, dass die deutschsprachige Abgeordnete im Parlament der Wallonischen Region, Christine Mauel (PFF), den zuständigen Minister zur Vertagung der Verwirklichung der neuen Trasse der N62 von St.Vith, über Amel, bis Weiswampach befragt hat. Diese Vertagung bis 2024 finden wir unangebracht, denn täglich fahren Tausende von Fahrzeugen aller Art über die alte gefährliche Trasse. Das ist eine Menge Verkehr, der mehr Unfälle provoziert und die betroffenen Dörfer übermäßig belastet.

Außer Interventionen im wallonischen Parlament könnte unsere dortige Vertreterin vielleicht noch etwas mehr tun. Sie könnte zum Beispiel dafür sorgen, uns die Möglichkeit zu geben, die bereits ausgearbeiteten Pläne des vorherigen Ministers einzusehen, zusammen mit der Berechnung der bisherigen Planungskosten, damit wir als Steuerzahler uns ein Bild machen können, was finanziell auf uns zukommen könnte.

Wenn die endgültige Festlegung der besagten Trasse noch nicht geschehen ist, so sind wir bereit, zusammen mit unseren Fahrern und mit den betroffenen Dörfern daran aktiv mitzuarbeiten.

Wir können nicht akzeptieren, dass die Verwirklichung der neuen Trasse, nach langwierigen Diskussionen und Planungen, plötzlich aus ideologischen und wahltaktischen Gründen eines grünen Politikers bis 2024 (vielleicht noch darüber hinaus) verschoben wurde.

Den zuständigen Minister schlagen wir unter anderem vor zu prüfen, ob die Finanzierung des neuen Trassenteils der N62 nicht auch mit Mitteln der Europäischen Union möglich ist, und zwar jetzt, sozusagen als Vorbereitung auf 2024, wenn dann (vielleicht) mit dem Bauen angefangen wird.

Die Unternehmergruppen

Bernard Peters, Agrartechnik Peters Eupen (Ansprechpartner)

Gerhard Schrauben, IBB

Edgar Weynand, Weyma S.A.

Horst Cohnen, Bauma

Roxane Braun, Transport Dalem

Vor 2024 kein Geld für N62

Und was danach…?

Für das Projekt einer Umgehungsstraße für die N62 (St.Vith-Wemperhardt) wird es aus Namur vor 2024 keine Gelder geben. Das hat der zuständige Minister Philippe Henry (Ecolo) nochmals ausdrücklich gegenüber der ostbelgischen Regionalabgeordneten Christine Mauel (PFF-MR) bestätigt.

Ein Armutszeugnis und ein Schlag ins Gesicht derer, die seit 70 Jahren auf eine entsprechende Lösung dieses Verkehrsproblems hoffen und drängen.

Es scheint bei der Aussage seit 70 Jahren zu bleiben: “Außer Spesen nichts gewesen!”

Den kompletten Auszug finden Sie hier im Grenzecho vom 12. April 2021. (© Grenzecho)

https://www.grenzecho.net/art/d-20210324-GLWLGK?referer=%2Farchives%2Frecherche%3Fdatefilter%3Dlastyear%26sort%3Ddate%2520desc%26word%3DN62

400 Mio € für die Nordstrooss

An eine Anbindung an die N62/Umgehungsstraße wird aber nicht gedacht!

Das Großherzogtum treibt das Projekt der Nordstrooss N7 mit Vollgas voran. In den kommenden 7 Jahren soll das Projekt verwirklicht werden und die Anbindung des Öslings an das Zentrum und den Süden des Großherzogtums deutlich verbessern. Das verspricht der zuständige Minister Bausch von Ecolo.

Während die Politik in Luxemburg scheinbar in die Pötte kommt, setzen die belgischen Politiker der Ecolo-Fraktion im Wallonischen Parlament nach wie vor die Scheuklappen auf. Das ehrgeizige Projekt, das vor drei Jahren genehmigt wurde und zu dem bereits intensive Vorplanungen und Analysen gemacht wurden, wurde kurzerhand von Minister Henry auf Eis gelegt. Das heißt im Klartext, dass die Grünen dieses Projekt NIE mehr aufgreifen werden.

Luxemburg spielt übrigens auch keine glückliche und transparente Rolle in dieser Sache: Minister Bausch sagte bei der Online-Vorstellung auf der Ecolo-Plattform, dass man mit den “Blutsbrüdern” aus Belgien nach gemeinsamen Lösungen Ausschau halten, aber den Transitverkehr nach allen Möglichkeiten aus dem Großherzogtum “heraushalten” wolle.

Das ist eine perfide Aussage, die von wirtschaftlichen Interessen geprägt ist: also schnell noch zur Grenze kommen, tanken, einkaufen, Schnaps trinken und dann schnell wieder weg. Nur ja nicht die “großherzoglichen Straßen” benutzen! Das zeigt klar und deutlich das heuchlerische Handeln der einzelnen Länder auf: weshalb MUSS jeder Lkw-Fahrer auf seiner Strecke quer durch Europa IMMER Station in Luxemburg machen? Weil der Diesel so billig ist! Bei doppelten Tanks mit bis zu 2000 Litern schlägt das enorm zu Buche, so dass Umwege bis zu 200 km Sinn machen und sich rechnen. Das ist keine Erkenntnis der BI, sondern wurde mehrfach durch deutsche Fernsehdokumentationen klar belegt. (Siehe: ZDF/WISO)

Lesen Sie anbei den kompletten Bericht aus dem Grenzecho Februar 2021 (© Grenzecho)

https://www.grenzecho.net/art/d-20210219-GLD5TP?referer=%2Farchives%2Frecherche%3Fdatefilter%3Dlastyear%26sort%3Ddate%2520desc%26word%3DN62

Kelleter setzt auf Lkw-Verbot auf der N62 (!?)

Nachdem die BI ihren Unmut und ihren Frust bezüglich des Projektstopps “Umgehungsstraße N62” in der Presse geäußert hat, meldete sich nun auch die Regionalabgeordnete Anne Kelleter bei den BI-Mitgliedern schriftlich zu Wort.

Die Antworten belegen eindeutig, dass Namür und auch unsere lokalen Volksvertretung jedwede Bodenhaftung verloren haben und unter akutem Realitätsverlust leiden.

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BI empört über das “Auf Eis legen” der N62-Umgehung

Die Mitglieder der Bürgerinitiative „N62 – Jetzt reicht’s“ können sich nicht damit abfinden, dass der seit Jahren geplante Bau einer Umgehungssstraße nach Luxemburg nach dem Regierungswechsel 2019 in Namur offenbar gänzlich zu den Akten gelegt worden ist. 

Auch Bürgermeisterin Marion Dhur fordert nach wie vor eine Entlastung der verkehrsüberlasteten Dörfer ihrer Gemeinde. Die Ecolo-Regionalabgeordnete Anne Kelleter wirbt ihrerseits für die Verkehrswende, will sich zugleich aber für verkehrssichernde Maßnahmen einsetzen. (Quelle: grenzecho)

Unfälle auf der N62 – Wann wird endlich gehandelt?

Seit Jahren kommt es auf der viel befahrenen N62 zwischen St.Vith und Wemperhardt zu Unfällen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es zu einer Katastrophe, ja einem Super-GAU kommen wird, denn der Schwertransport mit mitunter hochgiftigen und explosiven Stoffen rast durch die Dörfer und gefährdet die Volksgesundheit. Namur winkt aber ab und spricht von einer “normalen Situation”! Wo sind unsere Volks- und Bürgervertreter? Kennen die die Lage überhaupt? Wo sind die Betroffenen? Bleiben diese ob der latenten Gefahren ohne Meinung, ohne Einsatz?

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