Autor: n62.eu

1950

Eine Zeitzeugin berichtete: “1950 habe ich als Kind Tage gekannt, an denen gerade Mal 2 Autos durch Oudler fuhren!”

Verglichen mit den heute ca. 17000 Fahrzeugen täglich ist das eine Steigerung von 850000 % !!

Ochsengespann von Peter Jodocy auf der N62 in Oudler (ca. 1950)
Hauptstraße in Oudler in den 1950er Jahren
Der Engelbach in Oudler in den 1950er Jahren (kein Auto weit und breit)
Autos waren in den 1950er Jahren eine wahre Attraktion (Hier Dorfwirtin Paula Lentzen vor ihrem Café)

1949

1. Projekt – Studien entlang der Eisenbahnlinie

Kurz nach dem Krieg suchte man bereits nach einer möglichen Umgehung der bestehenden N62. Diese sollte entlang der Eisenbahnlinie führen. Außer Planspiele und hohe Studienkosten kam nichts dabei herum.  Heute ist dieses Projekt aufgrund des Ravels nicht mehr realisierbar.

nach 1840

Bescheidender wirtschaftlicher Aufschwung, veränderte Transportmentalität, so dass mehr Pferde eingesetzt wurden.

Der preußische Landrat Von Montigny erwägt den Bau der jetzigen N62-Trasse.  Diese geschlängelte Straßenführung dient der Entlastung der Fuhrbetriebe, da es noch keine Eisenbahn gab.

Die Bäume, die heute noch die N62 zwischen Oudler und Malscheid flankieren, datieren noch größtenteils aus dieser Zeit.  Es hat sich also in 180 Jahren vom Konzept her nichts verändert, oder? …

Eine Hochzeitsgesellschaft, die für den Fototermin kurzerhand auf der N62-Straße in Position geht. Eine Szene, die heute nicht vorstellbar ist.

vor 1840

Die Verkehrsanbindung zwischen dem Marktflecken St.Vith und dem Großherzogtum bestand aus einer erdbefestigten Fuß- oder Trampelweg, der von Ochsen- oder Pferdegespannen befahren wurde.

Die Wegeführung passte sich hierbei vornehmlich der Topografie an.