Unternehmen fordern Lösungen

Apr 13, 2021 News

Die neue Trasse der N62 zwischen St.Vith und Weiswampach

LESERBRIEF AUS DEM GRENZECHO VOM 13-04-2021:

Wir begrüßen, dass die deutschsprachige Abgeordnete im Parlament der Wallonischen Region, Christine Mauel (PFF), den zuständigen Minister zur Vertagung der Verwirklichung der neuen Trasse der N62 von St.Vith, über Amel, bis Weiswampach befragt hat. Diese Vertagung bis 2024 finden wir unangebracht, denn täglich fahren Tausende von Fahrzeugen aller Art über die alte gefährliche Trasse. Das ist eine Menge Verkehr, der mehr Unfälle provoziert und die betroffenen Dörfer übermäßig belastet.

Außer Interventionen im wallonischen Parlament könnte unsere dortige Vertreterin vielleicht noch etwas mehr tun. Sie könnte zum Beispiel dafür sorgen, uns die Möglichkeit zu geben, die bereits ausgearbeiteten Pläne des vorherigen Ministers einzusehen, zusammen mit der Berechnung der bisherigen Planungskosten, damit wir als Steuerzahler uns ein Bild machen können, was finanziell auf uns zukommen könnte.

Wenn die endgültige Festlegung der besagten Trasse noch nicht geschehen ist, so sind wir bereit, zusammen mit unseren Fahrern und mit den betroffenen Dörfern daran aktiv mitzuarbeiten.

Wir können nicht akzeptieren, dass die Verwirklichung der neuen Trasse, nach langwierigen Diskussionen und Planungen, plötzlich aus ideologischen und wahltaktischen Gründen eines grünen Politikers bis 2024 (vielleicht noch darüber hinaus) verschoben wurde.

Den zuständigen Minister schlagen wir unter anderem vor zu prüfen, ob die Finanzierung des neuen Trassenteils der N62 nicht auch mit Mitteln der Europäischen Union möglich ist, und zwar jetzt, sozusagen als Vorbereitung auf 2024, wenn dann (vielleicht) mit dem Bauen angefangen wird.

Die Unternehmergruppen

Bernard Peters, Agrartechnik Peters Eupen (Ansprechpartner)

Gerhard Schrauben, IBB

Edgar Weynand, Weyma S.A.

Horst Cohnen, Bauma

Roxane Braun, Transport Dalem