Monat: Januar 2021

Kelleter setzt auf Lkw-Verbot auf der N62 (!?)

Nachdem die BI ihren Unmut und ihren Frust bezüglich des Projektstopps “Umgehungsstraße N62” in der Presse geäußert hat, meldete sich nun auch die Regionalabgeordnete Anne Kelleter bei den BI-Mitgliedern schriftlich zu Wort.

Die Antworten belegen eindeutig, dass Namür und auch unsere lokalen Volksvertretung jedwede Bodenhaftung verloren haben und unter akutem Realitätsverlust leiden.

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BI empört über das “Auf Eis legen” der N62-Umgehung

Die Mitglieder der Bürgerinitiative „N62 – Jetzt reicht’s“ können sich nicht damit abfinden, dass der seit Jahren geplante Bau einer Umgehungssstraße nach Luxemburg nach dem Regierungswechsel 2019 in Namur offenbar gänzlich zu den Akten gelegt worden ist. 

Auch Bürgermeisterin Marion Dhur fordert nach wie vor eine Entlastung der verkehrsüberlasteten Dörfer ihrer Gemeinde. Die Ecolo-Regionalabgeordnete Anne Kelleter wirbt ihrerseits für die Verkehrswende, will sich zugleich aber für verkehrssichernde Maßnahmen einsetzen. (Quelle: grenzecho)

“Unsere Dörfer brauchen Entlastung!”

Die Mitglieder der Bürgerinitiative „N62 – Jetzt reicht’s“ können sich nicht damit abfinden, dass der seit Jahren geplante Bau einer Umgehungssstraße nach Luxemburg nach dem Regierungswechsel 2019 in Namur offenbar gänzlich zu den Akten gelegt worden ist.

Auch Bürgermeisterin Marion Dhur fordert nach wie vor eine Entlastung der verkehrsüberlasteten Dörfer ihrer Gemeinde. Die Ecolo-Regionalabgeordnete Anne Kelleter wirbt ihrerseits für die Verkehrswende, will sich zugleich aber für verkehrssichernde Maßnahmen einsetzen.

Unfälle auf der N62 – Wann wird endlich gehandelt?

Seit Jahren kommt es auf der viel befahrenen N62 zwischen St.Vith und Wemperhardt zu Unfällen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es zu einer Katastrophe, ja einem Super-GAU kommen wird, denn der Schwertransport mit mitunter hochgiftigen und explosiven Stoffen rast durch die Dörfer und gefährdet die Volksgesundheit. Namur winkt aber ab und spricht von einer “normalen Situation”! Wo sind unsere Volks- und Bürgervertreter? Kennen die die Lage überhaupt? Wo sind die Betroffenen? Bleiben diese ob der latenten Gefahren ohne Meinung, ohne Einsatz?

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Trasse 10

Nähe zu den Ortschaftenschlecht/gering
Verkehrssicherheit der Benutzerkritisch
Entlastung der Ortschaftenkeine
Ausgrenzung des Transit- und Lkw-Verkehrskeine
Sicherheit der Anrainerkritisch
Tangieren der Natura-2000-Zonenja/deutlich
Ausbaumöglichkeiten auf 3 Spurenkeine
Dauer der Bauphasesehr lange
Globale Baukostensehr hoch
Länge der Strecke11,7 km

Trasse 10 führt über 

Neubrück/Hohenbusch, Grüfflingen-Schirm/Brücke, Thommen, Espeler Busch/Brücke, Viadukt über das Ulftal, Dürler, Lengeler, Schmiede (Hotel “K”)

Argumente der Experten

Keine der drei Möglichkeiten habe sich als ideal erwiesen. Die ausgewählte Streckenführung ist unter der Berücksichtigung der verschiedenen Kriterien die, die am besten geeignete.

(Studienbüro Greisch, 2010)

“leistungsfähig”: sie bietet den Nutzern die Möglichkeit schnell ans Ziel zu gelangen

“Kostenfaktor”: durch den Bau eines Viaduktes ist diese Trasse mit Faktor 3 deutlich teurer.  Außerdem verläuft sie direkt an der Ortschaft Thommen vorbei.

“Naturschutz”: die Trasse verläuft zwar vorwiegend durch ein Waldgebiet, durchkreuz aber “nur eine” Natura2000-Zone.

Trasse 7

Nähe zu den Ortschaftenschlecht
Verkehrssicherheit der Nutzerkritisch
Entlastung der Ortschaftenunwesentlich
Ausgrenzung des Transit- und Lkw-Verkehrsbedingt
Sicherheit der Anrainerkritisch
Tangieren der Natura-2000-Zonenja
Ausbaumöglichkeiten auf 3 Spurengering
Dauer der Bauarbeitensehr lange
Globale Baukostensehr hoch
Länge der Strecke13,6 km

Trasse 7 führt über 

– Neubrück/Hohenbusch, “Wöfchen” in Richtung Ortsausgang Grüfflingen in Richtung Oudler (Parkplatz), Kreuzung der bestehenden N62-Trasse, Fortführung in Richtung Oudler/Thommen (Höhe Wasserbassin Ortsausgang Oudler), Durchqueren des “Espeler Waldes”, Einmündung in die Straße Espeler-Oudler, Fortführung in Richtung Oudler-Mühle, Einbindung in bestehende N62-Trasse und Fortsetzung auf der “alten Trasse” bis nach Wemperhardt-Kreisverkehr

Argumente der Experten

Keine der drei Möglichkeiten habe sich als ideal erwiesen. Die ausgewählte Streckenführung ist unter der Berücksichtigung der verschiedenen Kriterien die, die am besten geeignete.

(Studienbüro Greisch, 2010)

“leistungsfähig”: kaum, denn sie erfordert einen größeren Zeitaufwand

“Kostenfaktor”: die Trasse 7 ist zwar wegen eines nicht zu bauenden Viaduktes “billiger”, wird unter dem Strich aber aufgrund der enormen Streckenlänge deutlich teurer als die Variante 3.  Außerdem verläuft sie direkt an der Ortschaft Oudler/Thommen vorbei und kreuzt Wohnhäuser in einer Entfernung von nur 100 Metern.

“Naturschutz”: die Trasse verläuft durch große zusammen hängende Waldgebiete und durchquert mit dem Ulftal auch eine “Natura2000-Zone”.

Trasse 3


Trasse 3

Nähe zu anderen Ortschaftengünstig
Verkehrssicherheit für Nutzervorbildlich
Entlastung der Ortschaftenperfekt
Ausgrenzung des Transit- und Lkw-Verkehrsperfekt
Sicherheit der Anrainerperfekt
Tangieren von Natura 2000-Zonenvertretbar
Ausbaumöglichkeiten (3 Spuren)vorhanden
Dauer der Bauarbeitenkurz
Globale Baukostenrelativ niedrig
Länge der Strecke8,75 km

Hier eine Galerie des Streckenverlaufs der Trasse 3 (die BI hat eine Streckenwanderung durchgeführt und diese Trasse als eindeutig beste Variante auserkoren)

Trasse 3 führt über 

– Grüfflingen Industriezone/Windhof, zwischen Thommen und Aldringen in Richtung Espeler, weitläufig an Espeler vorbei in Richtung Deiffelt mit Anbindung in den Kreisverkehr “KNAUF”.

Argumente der Experten

Keine der drei Möglichkeiten habe sich als ideal erwiesen. Die ausgewählte Streckenführung “Trasse 3” ist unter der Berücksichtigung der verschiedenen Kriterien die, die am besten geeignete.

(Büro Greisch, 2010)

“leistungsfähig”: Sie bietet den Nutzern die Möglichkeit, sehr schnell ans Ziel zu gelangen – auch Lkw werden aufgrund der äußerst günstigen Topografie Freude haben.  Ferner ist die Streckenführung allerorts auf drei Bahnen ausbaubar, somit auch “zukunftssicher”

“Kostenfaktor”: mit knapp 9 Kilometern ist die Trasse 3 die kürzeste und aufgrund der Topografie auch die deutlich billigste Variante – zudem kann aufgrund der “Auslagerung” des Verkehrs in Bauphasen gearbeitet werden.  

 “Naturschutz”: die Trasse verläuft auf 1,5 Kilometer am Thommener Weiher vorbei und tangiert dort lediglich über 20 Metern ein Natura-2000-Gebiet.  Neutrale Umweltexperten und Forstverantwortliche sehen keinerlei Impakt für die Natur in Form von Fauna oder Flora.