Monat: Januar 2006

2006

Aus den angedachten 5 Trassen werden nunmehr 9, die allesamt vom Planungsausschuss- und Studienbüro Greisch bis ins Detail ausgearbeitet und analysiert werden.

Hinzu schaltet sich “Luxemburg” ein. Die Kommunalverantwortlichen des Großherzogtums unterschreiben zwar eine Absichtserklärung, die besagt, dass die “Einmündung einer möglichen Umgehungsstraße N62 auf die N7 keinen festen Standort haben muss”, doch Weiswampachs Bürgermeister Henri Rinnen kippt diese Meinung – wahrscheinlich auf Druck eines großen lokalen Supermarktes.

Schade denn in der Großregion wurden klare “regionale Argumente” definiert, die für die Wirtschaft, den Tourismus, die Verkehrssicherheit sowie die Steigerung der Lebensqualität deutliche Vorteile mit sich brachte. Auch Argumente in Bezug auf die Umgehung ALLER Ortschaften auf belgischer Seite und der Begrenzung der Baukosten wurden durch diesen Alleingang des Weiswampacher Bürgermeisters in bester Lobbymanier über den Haufen geworfen.

Die Ohnmacht der politisch Verantwortlichen (vor allem des Bürgermeisters von Burg-Reuland) und die fehlende Entschlossenheit der tatsächlichen Entscheidungsträger lässt eine Verwirklichung des N62-Umgehungsstraßenprojektes in weite Ferne rücken.

Das BSK Burg-Reuland drängt immer wieder auf „Mündung Wemperhardt“, die Opposition wittert eine Art “Amigo-Komplott” zwischen Rinnen und Maraite. Niemand kann die Antwort liefern, was für eine Einmündung “Wemperhardt” spricht. “Lokal-wirtschaftliche Überlegungen auf dem Rücken unserer Kinder und Ortschaften?” (Quelle: Peter Zeyen, ZOK)

Es kommt zu einer regelrechten Verschleppung der Akten durch verschiedene Gremien: es wird ein fragwürdiger Begleitausschuss gegründet und in der ÖKLE kommt es zu einer mehr als dubiosen Umfrage. “Weshalb bringen wir das auf die ÖKLE-Tagesordnung, wenn dieses Gremium ohnehin keine Entscheidungsgewalt besitzt. Der Bürgermeister versteckt sich hinter diesen Entscheidungen um nicht zu handeln.” (Quelle: Peter Zeyen, Grenzecho, ZOK)

Konkrete Fragen zum Projekt einer Umgehungsstraße werden im Gemeinderat teilweise lapidar abgeschmettert. Ja sogar konkrete Warnungen von Edmund Stoffels in Bezug auf den Ablauf des Finanzierungsplanes 2009 werden einfach in den Wind geschlagen…